Geschichte

Herzlich Willkommen bei AirCross.

Ist dir schon einmal das große U in unseren Schirme aufgefallen? Dieses steht für Ultimate gliders – Der Hype um AirCross ist nicht in Frankreich geblieben wo die Marke Ihren Ursprung hat. AirCross streckt seine Flügel um die Welt und stellt sich folgendermaßen vor:

Solltest du weiter an AirCross interessiert sein, dann hör nicht auf zu lesen!

Seit den 80ern designt Hervé Corbon genannt “Gibus” Paragleiter unter dem Label AirCross. Er entwarf das Logo und war immer einen Schritt voraus mit seinem avantgardistischem Stil Gleitschirme zu designen. Seine ersten Paragleiter designte und nähte er selbst für sich und seine Freunde im Nordosten Frankreichs. Es war schon immer seine höchste Prämisse seine Gleitschirme so zu designen dass sie den Anforderungen seiner Freunde in Punkto Genuss und Anwenderfreundlichkeit entsprachen!

Gibus war einer der ersten Designer, die Paragleiter mit Hilfe von Computeranimationen in Hinsicht auf komplexe Umwelteinflüsse designte – immer auf der Suche nach dem perfekten Design!

Als Gibus seinen ersten U3 Wettkampfschirm im Jahre 2000 für eine Hand voll Freunde in den Vogesen designte (wo er bis heute lebt) wurde sehr schnell klar was für ein Potential seine Schirme hatten und schnell wuchs die Nachfrage schneller als das Angebot. Ein paar Jahre später wurde AirCross S.A.R.L. offiziell ins Leben gerufen und der U3 wurde als Wettkampfparagleiter vermarktet als auch der TriAlp, der mit AFNOR zertifiziert wurde. Der U3 war der erste Paragleiter seiner Klasse mit einem reinen 3 Leiner Konzept mit einer Streckung von 7,4. Der TriAlp hatte ebenfalls ein reines 3 Leiner Konzept und eine Streckung von 5.7.

Im Jahre 2003 entwarf Gibus den U3 als ein 2 Leiner Konzept.

Das macht ihn auch zum Erfinder des 2 Leiner Konzepts für moderne Wettkampfschirme unter den Designern. Die A Ebene als auch die B Ebene waren am Schirm noch nicht an ihren optimalen Aufhängepunkten und das war auch der Grund weshalb bei dem ersten Prototypen noch eine leichte Faltenbildung zu erkennen war. Aber gerade dieser Mut zur Innovation fand große Bewunderung in der Szene als Gibus als erster mit diesem 2 Leiner Konzept durch die Lüfte glitt. Überhaupt war es ein Wunder, dass das Konzept überhaupt funktionierte.

Damit dieses Konzept unter damaligen Gesichtspunkten funktionieren konnte mussten die sogenannten “Gibus Archs“ verwendet werden, Plastikstäbchen, die über den Aufhängungspunkten auf die Profile verbaut sind und heute kaum noch wegzudenken sind. Ein paar Jahre zuvor verwendete Gin auch solche Plastikstäbchen zur Verstärkung des Kappenprofils und nannte dieses Konstrukt “rigid foil” welche in fast allen gängigen Paragleiter Modellen heutzutage verbaut werden. Dieses Verfahren wurde im Zuge einer Übereinstimmungserklärung von Gibus und Gin ausgetauscht und ist aus den heutigen Konzepten kaum noch wegzudenken.

Im Jahre 2006 startete die Erfolgsserie mit dem U3, und dem U4. Der U4 war ein 3 Leiner Konzept mit einer Streckung von 8.4. Bedauernswerterweise stellte AirCross S.A.R.L im selben Jahr das Geschäft ein, aber Gibus wurde nicht müde, weiter an seinem U4 zu entwickeln, 2007 war es dann so weit als er mit seinem U4 in die Lüfte stieg. Einen Paragleiter zu designen, plotten, das Vorbereiten als auch das Schneiden des Stoffes, der Leinen, das Vergleichen der richtigen Verhältnisse als auch das Zusammensetzen der einzelnen Teile dauert grob geschätzt über 1000 Stunden Arbeitszeit welche in so ein Projekt fließen.

Anfang 2007 flog der leidenschaftliche Pilot Konrad Görg den U3 in der Deutschen Liga. In dieser Zeit war der Deutsche AirCross Importeur die Firma Skyline. Bernhard von Skyline bot Konrad den U3 zum Kauf an, mit dem Hinweis, dass es AirCross nicht mehr lange geben würde. Skyline hätte in dieser Zeit sehr gerne mit Gibus zusammengearbeitet, aber Gibus spricht nur Französisch was wiederum eine Zusammenarbeit unmöglich machte. Konrad baute in dieser Zeit sein eigenes Geschäft mit Schirm-Checks und Reparaturen auf. Dies war möglich, da er die gesamte Firebird/ Edel Werkstätte aufkaufte und von Süddeutschland nach Norddeutschland transportieren ließ. Die Firma ist ansässig in Goslar in Norddeutschland, wo er in den 90ern als 18 Jährig´er im Harz das Gleitschirmfliegen lernte.

Neben dem Paragleiten ist Konrads großes Hobby das Erlernen von Sprachen. Er spricht fließend Französisch (als auch Portugiesisch, Englisch…) was ihm auch die Möglichkeit gab sich mit Gibus im Oktober 2007 in den Vogesen zu treffen. In dieser Zeit flog Konrad bereits den Prototyp des U4, den Gibus ihm vorstellte. Konrad war von dem U4 so überwältigt, dass er davon überzeugt war, man müsse den U4 in Serie produzieren. Der Grund für ein solches Vorhaben lag in der Tatsache dass der Schirm nicht nur Konrad, als auch weiteren Wettkampfpiloten im Zuge von Testflügen begeisterte und diese den U4 ohne wenn und aber beziehen wollten. Die Geschichte nahm nun seinen Lauf indem Konrad mit Gibus zu arbeiten begann und Gin für die Produktion der Schirme in seiner Fabrik in China gewinnen konnte.

Im Jahre 2008 fand der U4 einen großen Zuspruch in der Wettkampfklasse und im selben Jahr designte Gibus den “kleinen Bruder“ des U4, den U Sport, welcher bis heute das erfolgreichste Modell von AirCross in der EN D Klasse ist. Der U Sport war im Sinne es U4 fast baugleich mit einer Streckung von 6.8 – Mittlerweile wurden über 500 Schirme gebaut, welche auch die Leichtversion des U Sport, dem U Sport Evo miteinschließen.

Um auch in den Genussfliegerbereich zu kommen entschloss sich AirCross 2010 den U fly mit der Klassifizierung EN B auf den Markt zu bringen. Der U fly wird als Allroundschirm bezeichnet und kann mit Trimm Tragegurte auch motorisiert geflogen werden. Da der Fortschritt immer noch schneller voranschritt, designte Gibus in Folge den U5 als auch den U6 als reine 2 Leiner Wettkampfschirme. Die Welt war schockiert als im Zuge der Weltmeisterschaften in Piedrahita 2 Piloten mit nicht zertifizierten Schirmen tödlich verunglückten. Aufgrund der dramatischen Ereignisse wurde es untersagt, mit nicht zertifizierten Schirmen bei Wettkämpfen anzutreten.

2011 wurde der EN C Zertifizierte U Cross entwickelt. Mit dem Prototyp des U Cross gelang es Konrad auch gleich mit Tobi, dem damaligen “workshop manager” der schon seit Beginn mit bei AirCross dabei war seinen persönlichen Rekord von über 255km in Brasilien zu fliegen.

Ende 2011 – Anfang 2012 schlossen sich weitere Designer AirCross an. Zum einen Paul Amiell, welcher über 20 Jahre Erfahrung als Designer mitbringt. Er entwickelte den EN/LTF A zertifizierten U Prime. Anschließend entwickelte Paul unseren Tandem und konstruierte einen neuen EN B Paragleiter.

Julien ist ein junger, französischer Akro-Pilot, welcher das Designen von Schirmen von Gibus gelernt hat und es immer schon sein Traum war einen ganz speziellen Akro Paragleiter zu designen. Er arbeitet aber auch an einem “reflex wing project“ welches inklusive der angekündigten Paragleiter 2014 auf dem Markt erscheinen wird.

2011 kam Pascal Purin als Testpilot mit an Board und waren überglücklich mit ihm! Pascal ist ein sehr erfahrener Pilot und fliegt bereits seit seinem 9ten Lebensjahr. Er ist auch nicht ein selbsternannter Testpilot, er arbeitete zuvor bei Skywalk als Testpilot und konnte aufgrund seiner fundierten Kenntnise Gibus, Paul, Julien als auch Konrad ein gutes Feedback bzgl. der Testmanöver geben. Heute leitet Pascal die EAPR Inspektionsstelle für Gleitschirmequipment.

2013 wurde der U Sport 2 in den Paragleitermarkt eingeführt und bestätigt in gleicher Folge den Erfolg seines Vorgängers, den U Sport. Es ist sehr schwer einen Schirm immer “noch besser“ zu machen, wenn man bedenkt wie hervorragend sein Vorgänger war. Der U Sport 2 bleibt ein EN D Schirm und kann ohne weiteres von Piloten geflogen werden, welche schon immer in dieser Klasse geflogen sind.

In weiterer Folge brachten wir den U Prime als EN A zertifizierten Schirm auf den Markt und mussten auch an unserer Kommunikation in Bezug auf die Genussflieger Klasse arbeiten. Der U Prime wurde aufgrund seines sehr sicheren Flugverhaltens vom DHV in die „Safety class 2“ eingruppiert.

Ab 2015 kam ein neuer Tandem, Double U auf den Markt. Der Double U zeichnet sich vor allem durch seine hervorragene Startfähigkeit aus. Im selben Jahr wurden auch mit dem Double U Streckenrekorde gebrochen!

Beim Coupe Icare 2016 stellte AirCross dann den neuen high level B Schirm U Cruise vor. Dieser wurde von Paul Amiell designt und integriert Leistung und Sicherheit mit den vielen Jahren Erfahrung von AirCross im Gleitschirmbau in Perfektion. Mit dem U Cruise erfolg Konrad ende 2016 mehrere deutsche Rekorde.

Falls du weiter Interesse an AirCross hast dann schau dir unsere Prospekte an, indem du folgenden Link folgst =>

https://www.dropbox.com/sh/jgoskp6wums2829/acoss6aiqR

Solltest du an einer Partnerschaft mit AirCross interessiert sein, dann kontaktiere uns und wir werden dir weitere Informationen zukommen lassen!

We look forward to share the Ultimate Feelings with you!